Welpen


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  Worauf kommt es an wenn der Welpe kommt

Welpentraining


Derzeit werden Welpen von mir nur im Einzeltraining und Partnertraining betreut, um eine solide Grundlage zu schaffen dich und deinen Hund zu einem guten Team zu formen. Um die Sozialisierung mit anderen Hunden zu gewährleisten kann man sich eine Einzelstunde mit einem anderen Team teilen und wird in die Übungsspaziergänge integriert, bei dem dein Welpe dann verschiedene gut sozialisierte Hunde treffen und gute Erfahrungen machen kann. Natürlich ist es dem Welpen noch nicht möglich eine ganze Stunde in dem Spaziergang mit zu halten, weshalb wir das Ganze zeitlich begrenzen.




Folgende Themen können für Welpenbesitzer der Erfahrung nach relevant sein und im Einzeltraining ganz individuell mit euch besprochen und bearbeitet werden:


  • Einzug des Welpen ins neue Zuhause
  • Eingewöhnung/Kennenlernen
  • Beisshemmung
  • Wie spiele ich richtig mit meinem Hund?
  • Heranführung des Welpen an neue Umweltreize
  • Sozialisierung mit Menschen, Artgenossen und anderen Tieren
  • Ruhephasen und Aktivzeiten- richtige Dosierung und Form
  • Grenzen setzen- konsequent aber freundlich
  • Impulskontrolle
  • Frustrationstoleranz
  • Tierarzttraining/ Körperpflegemaßnahmen
  • das erste kleine 1x1 der Grunderziehung wie Rückruf, Bleib, Abbruchsignal o.ä.




Im Einzeltraining kann man hier wieder wunderbar genau auf die Themen eingehen, die für dich und deinen Welpen wirklich relevant sind, da sich dies je nach Charakter des Welpen und den Lebensumständen, in die er hinein kommt stark unterscheiden kann.


Du überlegst dir einen Welpen anzuschaffen oder weißt schon, dass demnächst dein Welpe bei dir einzieht?

Hier findest du schonmal einige   Themen rund um den Welpen zum nachlesen:


Ein Welpe zieht ein…


Endlich ist es so weit. Nach langer Überlegung zur Anschaffung eines Hundes, vielen Besorgungen um das erste nötige Equipment bereit zu haben und vielen Wochen Wartezeit, darf dein Welpe nun endlich zu dir in sein neues Zuhause ziehen. Das ist für dich als frisch gebackener Hundebesitzer sehr aufregend, aber erst recht für den Welpen. Er ist nun mindestens 8 Wochen alt (vorher solltest du den Hund auf keinen Fall zu dir holen, solange es der Mutterhündin gut geht) und wird nun in seinem jungen Alter erstmal seiner gewohnten Umgebung, seinen Geschwistern und seiner Mutter entrissen. Das alleine kann einen schon umhauen, aber hinzu kommt ja noch, dass man sich an eine komplett neue Umgebung, an neue Lebenspartner (Mensch und ggf. andere Haustiere) und ein ganz neues Zusammenleben gewöhnen muss. Das im Ganzen ist schon wirklich beeindruckend und aus diesem Grund, sollten wir den Welpen erstmal mit viel Liebe und Geduld willkommen heißen und ihn ganz in Ruhe ankommen lassen.

Die Abholung vom Züchter sollte am besten zu Zweit erfolgen, damit eine Person beim Welpen sitzen kann. Je nachdem, ob der Züchter es bereits geübt hat oder nicht, kann eine ggf. auch lange Autofahrt ganz schön stressig für die Welpen sein. Vielen wird dabei auch übel, also am besten Handtücher dabei haben und etwas Haushaltsrolle. Die Fahrt sollte ohne Umwege nach Hause führen und der Welpe sollte sich direkt nach der Fahrt erst einmal lösen dürfen, bevor es rein geht.

Die erste Woche im neuen Zuhause sollte wirklich ganz entspannt ablaufen. Das bedeutet, dass der Welpe erst einmal Zeit bekommt seine neue Familie und die neue Umgebung kennen zu lernen und zwar in seinem eigenem Tempo. Ihr als neue Besitzer nehmt euch viel Zeit, um den Hund zu beobachten und kennen zu lernen und nutzt die ersten gemeinsamen Tage, um viel miteinander zu schmusen, zu spielen und gemeinsam „Haus und Hof“ zu erkunden. Hier reicht es aber völlig, den Welpen vorerst auf wenige Räume zu beschränken – ein großes Haus oder eine große Wohnung mit vielen Zimmern können die Kleinen erstmal ganz schön überfordern.
Auf keinen Fall sollten alle Verwandten und Freunde in der ersten Woche zu euch kommen, um das neue Familienmitglied zu begutachten. Diese Zeit des Kennenlernens gehört allein euch und so viele fremde Menschen würden dem Kleinen zusätzlichen Stress bereiten.

Macht euch auch keinen Stress was das Thema `Trainieren mit dem Welpen´ angeht. Euer Welpe muss in den ersten Tagen nach dem Einzug auf keinen Fall schon Sitz und Platz o.ä. lernen. Dafür gibt es später noch genügend Zeit- ggf. auch in einem Welpenkurs. Euer Welpe muss vorerst mal lernen, wie das Zusammenleben mit euch aussieht und mit Sicherheit wird er auch schon erste Grenzen kennen lernen müssen, wie z.B. dass er nicht an den Schuhen nagen darf und vor allem auch, was es bedeutet stubenrein zu werden.
Grundsätzlich geht es in den ersten Wochen erst einmal darum, einander kennen zu lernen und eine Bindung zueinander aufzubauen, gleichzeitig aber auch schon einige Grenzen aufzuweisen. Ihr könnt tolles Verhalten, das euer Welpe zeigt häufig loben und belohnen, damit er dieses Verhalten demnächst häufiger zeigt. Gleichzeitig solltet ihr dafür sorgen, dass der Welpe unerwünschtes Verhalten möglichst nicht zeigen muss, in dem ihr z.B. Dinge an die er nicht ran darf wegpackt (soweit möglich). Das verhindert auch, dass ihr in eine ständige „Diskussion“ mit eurem Hund verfallt, was wiederum oft zu Frust auf beiden Seiten führt und dementsprechend nicht förderlich für die Bindung zueinander ist. Nichtsdestotrotz muss euer Welpe natürlich auch lernen, dass manche Dinge einfach tabu sind. Hier heißt es aber eben sehr konsequent sein, also nicht ständig das „tabu“ wiederholen ohne das eine Handlung folgt, wie z.B. den Hund von der Sache wegholen und ihn anderweitig beschäftigen o.ä.

Erst nach 1 bis 2 Wochen Eingewöhnungszeit kann man dann nach und nach beginnen mit dem Welpen die große, weite Welt gemeinsam möglichst positiv zu erfahren. Der Hund sollte dann also immer häufiger an alle möglichen Alltagssituationen und an viele verschiedene Menschen herangeführt werden. Hier ist das positive Erfahren des Ganzen aber der wichtigste Punkt. Überfordert euren Welpen nicht, sondern mutet ihm alles in angemessenem Maße zu. Was dieses Maß ist, bestimmt euer Welpe, also beobachtet ihn aufmerksam und entscheidet dann, ob er an dem einen Tag noch eine weitere „Aktion“ verpackt oder lieber nicht. Wenn nicht, dann ist das vollkommen ok und man nutzt die Zeit für gemeinsame Entspannung.

Wusstest du, dass du für das Halten eines Hundes einer bestimmten Größe und Gewichtsklasse ein Sachkundenachweis abgelegt werden muss? 

Weitere Infos zu diesem Thema findest du hier




Welpenkurse - Sinnvoll oder eher kontraproduktiv?


Welpenkurse sind sowohl unter Hundetrainern als auch unter Hundebesitzern ein gern diskutiertes Thema.

Macht es Sinn mit seinem Welpen einen Welpenkurs zu besuchen oder macht man sich damit evtl. gleich schon ganz viel `kaputt´? Ab wann besucht man eigentlich einen Welpenkurs und für welchen Zeitraum?


Die meisten Welpen ziehen zwischen der 8. und 10. Lebenswoche in ihr neues Zuhause und natürlich sollten sie sich erst einmal ein wenig dort einleben können. Aber nach ca. 2 Wochen darf es dann auch mit dem Kurs losgehen, denn streng genommen geht die Welpenzeit nur bis zur 16. Lebenswoche. Warte ich nach Einzug des Welpen also erst noch einen Monat ab, bevor ich mich um einen Kurs kümmere, habe ich schon viele Wochen der Welpenzeit einfach so verstreichen lassen. Das wäre schade, denn besonders in diesen Wochen sind positive Erfahrungen mit anderen Hunden und Menschen sehr wichtig. Auch ein noch nicht vollständiger Impfschutz, ist kein Argument sich erst später für einen Kurs zu entscheiden. Im Welpenkurs müssen alle Welpen einen für ihr Alter angemessenen Impfschutz haben und dies ist ausreichend. Andernfalls dürfte man mit dem Welpen bis zum Erreichen des vollständigen Impfschutzes tatsächlich auch nicht auf die Straße, denn auch dort lauern genügend Möglichkeiten sich mit Krankheitserregern anzustecken.


Grundsätzlich sei gesagt: Welpenkurs ist nicht gleich Welpenkurs und deshalb lässt sich die gestellte Frage nicht einfach so mit ja oder nein beantworten, sondern es gibt einiges zu beachten. Erstmal lassen sich ein Welpenkurs und eine reine Welpenspielgruppe voneinander unterscheiden. Bei letztem wird eben ausschließlich gespielt und ein Welpenkurs beinhaltet neben dem Spiel  auch noch Trainings- und Sozialisationskomponenten. Bei beiden Varianten ist es wichtig darauf zu achten, wie groß die Gruppen sind, wie die Welpen zusammen gestellt werden (Alter und Größe) und wie mit dem Spiel umgegangen wird. Auf keinen Fall sollten die Welpen sich selbst überlassen werden, während die Besitzer am Rand stehen und sich unterhalten, ganz nach dem Motte „die müssen ja lernen das untereinander zu regeln“. Vielmehr sollte Spiel dazu genutzt werden, um die Hunde und die Kommunikation untereinander zu beobachten und zu lernen in schwierigen Momenten souverän einzugreifen. Besonders in der reinen Welpenspielgruppe sollte auf Pausen und Ruhephasen wert gelegt werden, in denen die Hunde es schaffen sich trotz der Anblicke der anderen Hunde zu entspannen, da man sonst Gefahr läuft sich kleine „Partyhunde“ heran zu ziehen, also Hunde, die den Anblick anderer Hunde immer gleich mit Spiel, Spaß- ja eben „Party machen“ – verbinden und für nichts anderes mehr aufnahmefähig sind in diesen Momenten.


Als Welpe gilt ein Hund nur bis zur ca. 16.Lebenswoche, denn ab dem 5. Monat beginnt schon die Junghundphase. Und dennoch erlebt man in einigen Welpengruppen immer wieder, dass sich dort Hunde im Alter zwischen 10 Wochen und 10 Monaten tummeln und quasi einfach aufeinander losgelassen werden. Leider sind bei dieser Form von Zusammenstellung Schwierigkeiten nicht selten. Die Welpen sind einfach überfordert, wenn halbstarke, pubertierende Junghunde versuchen wie wild mit ihnen zu toben. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass ein Welpe mal über den Haufen gerannt wird und so eben die ersten (teilweise heftigen) schlechten Erfahrungen entstehen- von eventuellen körperlichen Schäden mal ganz abgesehen. Und dies dann nicht nur für den Welpen, denn auch den Junghunden tut es nicht gut, wenn sie fälschlicherweise lernen, sie könnten andere Hunde einfach mal so umhauen. Und hier muss man ganz klar sagen: bevor man mit seinem Hund so eine Gruppe besucht, sollte man lieber ganz darauf verzichten und sich lieber um Einzeltraining und einzelne nette Hundekontakte bemühen.


Ist ein Welpenkurs aber grundlegend durchdacht und gut gestaltet, können die Welpen und auch ihre Besitzer sehr wohl davon profitieren, denn es ist schon sehr wertvoll, wenn Welpen miteinander spielen und sich ausprobieren können. Junghunde spielen ganz anders als Welpen und viele ältere Hunde haben oft einfach keine Lust auf die unbeholfenen Kleinen.





Worauf sollte ich also bei der Auswahl eines Welpenkurses achten?

   

  • Kleine Gruppen (ca. 4 - max.6 Hunde pro Trainer)


  • Die Möglichkeit, die Welpen während des Spiels in kleine Gruppen zu unterteilen


  • Spielphasen werden vom Trainer für die Besitzer kommentiert hinsichtlich Körpersprache & Spielverlauf


  • Der Trainer greift ins Spiel ein und leitet die Hundehalter auch an es selbst zu tun


  • Entspannungsphasen zwischendurch, um die Erregungslage der Welpen immer wieder in die richtigen Bahnen zu lenken


  • Trainingseinheiten werden kurz und spielerisch gehalten


  • Theorieeinheiten für den Besitzer zu verschiedenen Themen (Trainingsmethoden,  Körpersprache, Verhalten, Kommunikation, Biologie des Hundes u.a.)


  • Verschiedene Angebote für die Welpen, um Neues gemeinsam mit dem Hundehalter zu erkunden (verschiedene Untergründe, Geräte, Geräusche etc.).




Stubenreinheit


Ein Welpe ist noch nicht in der Lage, den Urin lange zurückzuhalten, da sein Blasenschließmuskel noch nicht stark genug ist und die Wahrnehmung sich in diesem Bereich noch entwickelt. Ein Welpe ist also nicht "unartig", wenn ihm im Haus ein Malheur passiert, er kann es schlicht noch nicht besser. Es handelt sich bei aller Trainierbarkeit um einen Reifeprozess, der einfach Zeit braucht. Die allermeisten Hunde fangen auch ohne Training an, mit zunehmendem Alter einen immer größeren Radius um ihren Schlafplatz "sauber" zu halten, wenn sie die Möglichkeit dazu erhalten. Welpen, die mit 10 Wochen sicher stubenrein sein sollen, ihr Bedürfnis immer rechtzeitig anzeigen und abwarten, bis der richtige Rahmen hergestellt ist, sind "Anglerlatein". Der Zeitrahmen, den ein Hund benötigt, um stubenrein zu werden, kann nicht festgelegt werden, da es große individuelle und rassebedingte Unterschiede gibt, und bei einem Hund, der in der fünften Etage lebt, andere Bedingungen zugrunde liegen als bei einem Hund, der ganztägig ebenerdig freien Zugang zu einer Rasenfläche hat.


Wie kann ich meinen Welpen beim Erlernen der Stubenreinheit unterstützen?
Ein Welpe sollte etwa alle zwei Stunden die Gelegenheit bekommen, draußen seine Geschäfte zu erledigen. Dazu wird er zur vorgesehenen Stelle gebracht und möglichst nicht weiter beschäftigt, also nicht angesprochen oder bespielt, bis er sich gelöst hat. Außerdem sollten die Welpen nach dem Schlafen, nach intensivem Spiel und nach den Mahlzeiten nach draußen gebracht werden, da sie sich erfahrungsgemäß dann am wahrscheinlichsten lösen. Am besten trägt man die Welpen auf dem Arm nach draußen, um zu vermeiden, dass unterwegs ein Malheur passiert. Verrichtet der Welpe sein Geschäft an der passenden Stelle, wird er gelobt und mit einem Spiel oder Leckerchen belohnt. Viele Welpen zeigen ein typisches Verhalten, bevor es zu Ausscheidungen kommt. Häufig sind Verhaltensweisen wie intensives Schnüffeln oder im Kreis drehen. Falls man solches Verhalten beobachtet, kann man schnell reagieren, den Welpen hochnehmen und an die vorgesehene Stelle bringen. Und natürlich bei Erfolg wieder loben und belohnen. Passiert es doch, dass der Hund sich im Haus löst, denken Sie bitte daran, dass der Hund einem lebenswichtigen Bedürfnis nachkommt, wofür er nicht getadelt werden sollte. Für den richtigen Ort ist im Welpenalter in erster Linie sein Mensch verantwortlich. Also den Ärger runterschlucken, nicht schimpfen oder stöhnen und ohne viel Aufhebens die Hinterlassenschaften gründlich beseitigen.

Erwischt man den Welpen nicht in flagranti, macht es sowieso keinen Sinn, ihn damit zu konfrontieren, da nur die Dinge, die innerhalb der letzten zwei Sekunden geschehen sind, mit einer Reaktion verbunden werden. Dein Hund würde also zum Beispiel ein Schimpfen über ein Pfützchen bei der Rückkehr in den Raum mit deinem Auftauchen und nicht mit seinem "Fehler" verbinden.


In der ersten Zeit sollte der Welpe auch nachts die Gelegenheit bekommen, sich draußen zu lösen. Dazu ist es ganz nützlich, den Hund an einer Stelle in deiner Nähe schlafen zu lassen, die er selber nicht problemlos verlassen kann, zum Beispiel eine Box oder Kiste. Dann kannst du schnell reagieren, wenn der Hund unruhig wird. Alte "Weisheiten", man solle den Welpen mit der Nase in den Urin oder Kot stoßen, ihn am Nacken zu schütteln oder laut zu schimpfen, sind purer Unsinn und tragen nicht zu einer schnelleren Stubenreinheit bei. Es kann aber passieren, dass der Welpe in Zukunft das Lösen in der Gegenwart seines Herrchens vermeidet und anfängt, sich dabei zu verstecken oder nur noch dann zu pieseln, wenn keiner in Sicht ist. Außerdem ist es für die empfindliche Nase deines Kleinen eine Quälerei und noch viel entscheidender stört es das Vertrauensverhältnis, das sich gerade zwischen dir  und deinem Liebling entwickelt. Mit ein bisschen Durchhaltevermögen, Selbstbeherrschung und möglichst lückenloser Aufsicht und Aufmerksamkeit in dieser ersten Zeit hast du gute Chancen, schnell einen "sauberen" kleinen Hund zu bekommen.



Mythos Welpenschutz  

Die Annahme: Welpen genießen den sogenannten Welpenschutz, d.h. keine anderer erwachsener Hund würde dem Welpen Schaden zufügen, denn alle Hunde wissen, dass dies ein hilfloser kleiner Welpe ist, der Schutz braucht und dem man nichts antun darf.

Diese Annahme beruht auf wissenschaftlichen Beobachtungen an Wolfsfamilien. In der Tat ist es so, dass innerhalb eines Familienverbandes die Welpen in den ersten Wochen noch eine Art Narrenfreiheit genießen und sich gegenüber den Älteren fast alles erlauben dürfen. Die älteren Hunde beginnen erst nach mehreren Wochen, die Welpen nach und nach in ihre Schranken zu weisen und ihnen somit Grenzen zu setzen.


Welpenschutz gibt es nicht!

Auch bei unseren Haushunden besteht dieser Welpenschutz wenn überhaupt nur in den ersten Wochen und nur innerhalb der eigenen Familie. Beim Zusammentreffen mit fremden Hunden gibt es diesen Schutz nicht! Natürlich gibt es erwachsene Hunde, die gut sozialisiert sind und den Umgang mit Welpen kennen, aber vielen erwachsenen Hunden wird so ein kleiner aufdringlicher Welpe auch schnell mal zu viel, sodass es zu heftigem Abwehrverhalten gegenüber dem Welpen kommen kann. Dies kann für den Welpen körperlich sehr gefährlich werden, wenn man die Größenverhältnisse bedenkt, aber es kann auch psychische Folgen haben. Wenn das Erlebnis für den Welpen sehr heftig war, kann es sein, dass er von dem Zeitpunkt an misstrauisch oder sogar ängstlich gegenüber anderen Hunden wird und dies ggf. sein restliches Leben lang auch bleibt.


Welpen nur mit gut sozialisierten Hunden zusammen lassen

Lasse deinen Welpen nicht wahllos zu jedem Hund hin. Sprich vorher mit dem Besitzer des erwachsenen Hundes ab, ob dieser den Umgang mit Welpen kennt und freundlich ist und beobachte die Begegnung genau. Wenn es dem anderen Hund zu viel wird, ist es deine Aufgabe, deinen Welpen aus der Situation rauszuholen und ihn somit vor Schaden zu bewahren.




Zahnwechsel


Die meisten Welpen ziehen im Alter von 8-9Wochen in ihr neues Zuhause und nur wenige Wochen später beginnt auch schon die nächste Veränderung für den Welpen. Der Wechsel vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss beginnt mit ca. 16 Wochen und ist ca. mit dem 7.Lebensmonat abgeschlossen. Meist sind größere Rassen mit dem Zahnen etwas schneller durch als die kleinen Rassen. Die meisten ausgefallenen Milchzähne werden von den Welpen abgeschluckt, sodass man als Besitzer schon manchmal genau hinschauen muss, um herauszufinden, ob der Welpe sich nun im Zahnwechsel befindet oder nicht.

Im Regelfall verpacken Welpen den Zahnwechsel ohne weitere Probleme- das Ganze ist keineswegs zu vergleichen mit den Zahnungsbeschwerden bei  Babys. Dennoch kann es auch bei Welpen der Fall sein, dass sie Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Zahnen haben. Einige Welpen fressen dann ihr Trockenfutter nicht mehr oder fressen generell etwas schlechter. Auch Unruhe, Bauchschmerzen/Durchfall, Speicheln oder ggf. auch mal erhöhte Temperatur können Anzeichen dafür sein, dass dem Welpen der Zahnwechsel doch etwas mehr zu schaffen macht.

  Gibt es Möglichkeiten meinen Welpen beim Zahnen zu unterstützen?

Während des Zahnwechsels sollte man von all zu heftigen Zergelspielen Abstand nehmen. Stattdessen sollte der Welpe möglichst viele Kauartikel aus Naturmaterialien bekommen, z.B. Kautschuk, Kaffeeholz oder ähnlichem. Toll ist auch der KONG, der sich zusätzlich mit z.B. etwas Hüttenkäse o.ä. befüllen und ins Gefrierfach packen lässt. So haben die Kleinen zusätzlich noch eine Kühlung während des Kauens.

Worauf sollte ich achten?
Wichtig ist, dass man den Welpen immer wieder mal ins Maul schaut, am besten auch schon vor dem Zahnwechsel, damit sie sich an das Prozedere gewöhnen. Als Besitzer sollte man dann darauf achten, dass das Zahnfleisch nicht extrem gerötet ist (eine leichte Rötung kann im Zahnwechsel schon mal vorkommen) und vor allem, dass auch wirklich jeder Milchzahn ausfällt. Es kann nämlich auch vorkommen, dass ein Milchzahn verbleibt, während der neue Zahn schon durchkommt, sprich an einer Stelle befinden sich 2 Zähne, was zu einer Zahnfehlstellung führen kann. Mit diesem Problem sollte der Hund also definitiv beim Tierarzt vorgestellt werden.

Und danach?
Auch nach dem Zahnwechsel sollte den Zähnen des Hundes weiter Beachtung geschenkt werden. Sie sollten genauso wie beim Menschen gepflegt werden. Einerseits sind natürlich gesunde Zähne wichtig für den Hund, aber ebenso sind gesunde Zähne wichtig für die Gesundheit des Hundes. Massiver Zahnstein bedeutet auch eine Menge Bakterien im Maul des Hundes, die wiederum im Maul des Hundes, aber zum Beispiel auch am Herzen Schaden bereiten können. Zur Pflege dienen geeignete Kauartikel, aber vor allem lohnt es sich auch dem Hund die Zähne zu putzen. Die Utensilien dafür erhält man bei seinem Tierarzt.


Kontakt

joy@dogandjoy.de


015786807489

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