Hunde haben
unglaubliche Fähigkeiten, was ihre Nase anbelangt. Ein gut trainierter Hund kann zwei Sandkörner auf einem 500m langen, 50Meter breiten und 50cm tiefen Sandstrand erschnüffeln. Warum dies also nicht als sinnvolle Beschäftigung für den Hund nutzen, der in der heutigen Zeit häufig ja keine wirkliche Aufgabe mehr erfüllen muss?!
Mantrailing ist ein toller Bereich aus der
Nasenarbeit
und nahezu für jeden Hund geeignet (vorausgesetzt es gibt keine gesundheitlichen Einschränkungen).
Beim Trailen muss der Hund recht
selbstständig auf die Suche nach einer versteckten Person gehen. Der Hundeführer muss sich hierbei im Grunde vollkommen auf seinen Hund verlassen- denn dieser hat garantiert die bessere Nase- und dennoch lernen seinen Hund während der Arbeit gut lesen zu können und ihn nicht unbewusst falsch zu lenken.
Für die Hunde bedeutet dies also
mal unabhängig von Signalen des Besitzers zu agieren und zu zeigen, was in ihnen steckt.
Dies kann sowohl für sehr selbstständige Hunde eine Möglichkeit darstellen, diese Selbstständigkeit in begrenztem Rahmen auszuleben, als auch für unsichere/ängstliche Hunde ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Selbst für Hunde, die gegenüber fremden Menschen schüchtern oder gar ängstlich sind, kann es eine gute Gelegenheit sein über das Trailen positive Assoziationen zu Menschen zu schaffen.
Wie läuft das Training ab?
Da ich das Mantrailing ausschließlich zum Spaß anbiete, also als gemeinsame tolle Beschäftigung für Hund und Halter, nehme ich die ganze Umsetzung natürlich nicht so ernst, wie es zum Beispiel in einer Hunde-Suchstaffel der Fall wäre- bei denen das Training viel professioneller angegangen werden muss, um den Ernstfall zu proben.
Wir machen aus dem Ganzen also einen Spaziergang, sodass kein Hund lange im Auto warten muss, sondern sich die Zeit in der er nicht dran ist, einfach mit spazieren und schnüffeln oder gemeinsamen Aktionen mit seinem Menschen vertreiben kann.
Voraussetzungen?
Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Jedes Team wird da abgeholt, wo es gerade steht und innerhalb einer Gruppe darf ein absoluter Anfänger auch neben einem Trail-erfahrenem Hund stehen. Jedes Team bekommt den Trail, den er braucht und bewältigen kann.
Gesundheitlich sollte aber abgeklärt sein, dass mit dem Bewegungsapparat des Hundes alles in Ordnung ist und dem Trailen nichts im Wege steht.
Infos zu den Preisen und Konditionen findest du hier.