Die Verhaltenstherapie geht über das „normale“ Training des Alltagstrainings hinaus und befasst sich vor allem mit Problemverhalten, die für Hund und Mensch in ihrem täglichem Zusammenleben sehr belastend sind.
Hierzu kann z.B. zählen:
Voraussetzung ist hier ein Gesundheits-Check bei einem Tierarzt, da Auffälligkeiten im Verhalten auch gesundheitliche Ursachen haben können.
Bei solchen Problemen wie oben beschrieben ist im Regelfall im Ersttermin ein
Hausbesuch angedacht, bei dem ein
Anamnesegespräch erfolgt und gemeinsam ein Therapieplan erstellt wird. Hier gibt es auch immer
schriftlichen Input für dich als Halter, damit du das Besprochene gut im Alltag umsetzen kannst. Je nach Thema werden dann nach einer Weile die im Einzeltraining erarbeiteten neuen Verhaltensweisen und Trainingswege in den Gruppen gefestigt, wie z.B. der Social Walk für die „Leinenpöbler“.
Bei „Problemverhalten“ kommt es auch vor, dass die Therapie von einem auf Verhalten spezialisierten Tierarzt begleitet oder sogar übernommen werden muss, wenn es sich um eine Verhaltensstörung handelt. Der Tierarzt kann wenn nötig die Therapie auch medikamentös unterstützen.
In Fällen, die diese Begleitung benötigen, arbeite ich mit Verhaltenstierärztin Judith Schönenstein zusammen.